
Kurze Antwort
- Für jüngere Kinder reichen 8 bis 12 Hinweise, ältere Kinder schaffen 15 bis 20.
- Versteckt die Hinweise an sicheren, vertrauten Orten – etwa in einem Stiefel, Bücherregal, auf dem Küchentisch oder im Korb mit den Handschuhen.
- Passt die Formulierungen an das Leseniveau der Kinder an und ergänzt für noch mehr Spaß eine kleine Aufgabe oder ein Rätsel.
- Am Ende wartet am besten eine persönliche Überraschung, zum Beispiel eine gemeinsame Familienaktion, ein Brief vom Weihnachtsmann oder ein neues Buch.
So plant ihr die Hinweise für eine weihnachtliche Schnitzeljagd
Hinweise für eine weihnachtliche Schnitzeljagd sind kurze Rätsel oder Anweisungen, die Kinder von einem sicheren Versteck zum nächsten führen. Für Kinder von 3 bis 5 Jahren eignen sich 5 bis 8 bildgestützte Hinweise, für 6- bis 9-Jährige 8 bis 12 einfache Rätsel und für ältere Kinder 12 bis 20 Hinweise mit Codes, Karten oder kleinen Herausforderungen. Überlegt zuerst, was am Ende gefunden werden soll, und plant die Route anschließend rückwärts, damit jeder Hinweis logisch zum nächsten Ort führt. Ein Weg vom Kinderzimmer in die Küche und anschließend ins Wohnzimmer ist leichter zu verfolgen als eine Strecke, bei der die Kinder ständig hin- und herlaufen.
- Legt ein Ziel fest. Gute Möglichkeiten sind ein verpacktes Buch, ein Korb für einen Familienfilmabend, ein neuer Schlafanzug, ein Set zum Plätzchenverzieren oder eine handgeschriebene Nachricht.
- Notiert die Route auf Papier, bevor ihr irgendetwas versteckt. Nummeriert die Hinweise nur für euch, damit ihr schnell nachsehen könnt, falls einer verloren geht.
- Lasst den ersten Hinweis gut sichtbar liegen. Legt ihn neben den Frühstücksteller, in einen Nikolausstiefel oder unter das Kopfkissen des Kindes.
- Verwendet pro Ort nur einen Hinweis. Vermeidet es, die Kinder immer wieder durch die ganze Wohnung zu schicken – besonders dann, wenn jüngere Geschwister mitmachen.
- Prüft jedes Versteck auf mögliche Gefahren. Legt Papier nicht in die Nähe von Kerzen, Heizungen, scharfen Werkzeugen, Medikamenten oder hohen Regalen.
- Setzt ein Zeitlimit nur bei älteren Kindern ein. Zehn bis fünfzehn Minuten können für Spannung sorgen, ohne dass die Suche stressig wird.
- Bereitet einen Ersatzhinweis vor. Falls eine Karte versehentlich weggeworfen wird, kann eine Kopie das Spiel ohne Unterbrechung fortsetzen.
Ein personalisiertes Video vom Weihnachtsmann oder – je nach Familienbrauch – eine Nachricht vom Christkind kann die Suche mit einem klaren Auftrag eröffnen. Der letzte Hinweis darf zu einem besonderen Erinnerungsstück der Familie führen. Haltet das Spiel spielerisch und vermeidet Wettbewerb, wenn die Kinder unterschiedlich alt sind oder verschieden gut lesen können. Wenn ein Kind schneller liest, kann es den Hinweis laut vorlesen, während ein anderes sucht. Ihr könnt außerdem jeder Person eine Aufgabe geben: Hinweisvorleser, Kartenhalter, Gegenstandssucher oder Bewahrer der gefundenen Karten.
Einfache Hinweise für eine weihnachtliche Schnitzeljagd mit Kleinkindern
Kleinkinder brauchen Hinweise, die sie anhand eines Bildes, eines vertrauten Gegenstands oder eines kurzen Satzes verstehen können. Eine erwachsene Person sollte jede Karte vorlesen und in der Nähe bleiben. Verwendet große Zettel, klare Zeichnungen und Verstecke auf Augenhöhe des Kindes. Für ein zwei- oder dreijähriges Kind reichen meist fünf oder sechs Stationen; zehn Stationen können sehr lang wirken, wenn das Kind müde, hungrig oder von den Geschenken abgelenkt ist.
- „Schau dort, wo deine Schuhe stehen. Dort wartet die nächste Weihnachtsüberraschung.“ Versteckt den Hinweis neben dem Schuhkorb.
- „Finde etwas Weiches und Rotes.“ Legt die nächste Karte in die Nähe einer roten Decke, eines Schals oder eines Kissens.
- „Wo schlafen deine liebsten Gute-Nacht-Bücher?“ Versteckt den Hinweis im Bücherkorb des Kindes.
- „Berühre das größte Kissen auf dem Sofa.“ Klebt die Karte unter die Sitzfläche, wo sie leicht zu erreichen ist.
- „Kannst du eine Schelle finden?“ Legt den Hinweis neben eine Glöckchen-Dekoration, statt ihn am Weihnachtsbaum zu befestigen.
- „Schau dort nach, wo wir frühstücken.“ Versteckt die nächste Karte unter einer Serviette auf dem Küchentisch.
- „Finde deine wärmste Mütze.“ Legt eine kleine Überraschung oder den nächsten Hinweis in den Korb mit den Wintermützen.
- „Wo machen Kuscheltiere ein Nickerchen?“ Versteckt den letzten Hinweis neben dem liebsten Plüschtier des Kindes.
- „Klatsche dreimal und schau dann bei den Weihnachtslichtern nach.“ Legt den Hinweis auf einen niedrigen Tisch, weit entfernt von Stromkabeln.
- „Finde etwas, das wie ein Stern aussieht.“ Legt die Karte neben eine stabile, nicht zerbrechliche Sterndekoration.
Für Kinder, die noch nicht lesen, könnt ihr auf jede Karte einen einfachen Baum, Schuh, ein Buch, Bett oder eine Tasse malen. Alternativ fotografiert ihr das nächste Versteck und zeigt das Bild auf einem Smartphone oder Tablet. Haltet das Gerät in der Hand eines Erwachsenen, damit das Kind beim Suchen nicht unbeaufsichtigt losläuft. Feiert jede Entdeckung mit einem High-Five oder einem kurzen Jubelruf – es geht ums Entdecken, nicht um Schnelligkeit.
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Reimende Hinweise für eine weihnachtliche Schnitzeljagd
Reimende Hinweise lassen eine Schnitzeljagd wie eine kleine Weihnachtsgeschichte wirken. Lest jeden Spruch vor, bevor die Kinder suchen. Ein guter Reim gibt einen hilfreichen Tipp, verrät den Ort aber nicht zu offensichtlich. Probiert jeden Hinweis selbst aus, denn ein cleverer Reim hilft wenig, wenn er zu fünf verschiedenen Orten passen könnte. Kurze Zeilen sind außerdem hilfreich für Kinder, die sich Wörter gerade erst laut erarbeiten.
- „Du hast die Karte gefunden, hurra! Schau dort nach, wo Wintermäntel hängen – wunderbar.“ Versteckt den nächsten Hinweis an der Garderobe.
- „Der Weihnachtsmann mag Plätzchen, süß und fein. Wo backen wir wohl? Dort muss der nächste Hinweis sein.“ Legt ihn auf die Küchenarbeitsfläche.
- „Wenn kalte Finger Handschuhe bitten, schau in den Korb, wo sie liegen und sitzen.“ Verwendet den Korb für Handschuhe oder Fäustlinge.
- „Eine Weihnachtsgeschichte, alt oder neu, hält einen Hinweis für dich bereit – such ihn dabei.“ Versteckt die Karte in einem Weihnachtsbuch.
- „Dort, wo Decken liegen, weich und fein, muss der nächste Hinweis sein.“ Legt die Karte in einen Wäsche- oder De nenkorb.
- „Ein Rentier findest du hier zwar nicht, doch schau dort nach, wo unser Gepäck liegt.“ Versteckt den Hinweis bei Rucksäcken oder Schultaschen.
- „Nicht unter deinem Bett, dort schläft dein Kopf. Schau lieber dorthin, wo die Nacht beginnt.“ Legt die Karte auf einen Nachttisch, nicht unter die Matratze.
- „Finde den Raum mit Wasser und Seife. Dort wartet dein Hinweis – ganz ohne Eile.“ Legt die Karte neben das Handtuch im Badezimmer.
- „Der Baum leuchtet hell, doch bleib nicht stehen. Such dort, wo Baumschmuck sicher kann gehen.“ Versteckt sie in einer sicheren Kiste für Christbaumschmuck.
- „Du bist fast am Ziel, nun schau geschwind, wo Familienspiele im Regal zu finden sind.“ Legt den letzten Hinweis in einen Schrank für Brettspiele.
Verwendet große Buchstaben für Leseanfänger und lasst zwischen den Zeilen ausreichend Platz. Wenn ein Kind noch Schwierigkeiten beim Lesen hat, ergänzt jeden Reim durch eine Zeichnung. Bei Geschwistern könnt ihr jedem Kind eine andere Startfarbe geben, damit alle eine eigene Route haben. Lest die Reime vor der Suche gemeinsam und ersetzt Wörter, die eure Kinder nicht kennen. „Wäschekorb“ kann zum Beispiel zu „der Korb mit den sauberen Decken“ werden, während „Kiste für Christbaumschmuck“ vielleicht verständlicher ist als „Aufbewahrungsbox für Dekorationen“.

Hinweise für eine weihnachtliche Schnitzeljagd in der Wohnung
Eine Schnitzeljagd drinnen eignet sich für den Heiligabend, einen verschneiten Adventstag oder die Zeit nach einem ausgedehnten Familienessen. Die folgenden Hinweise beziehen sich auf gewöhnliche Räume und Gegenstände und erfordern nur wenig Vorbereitung. Räumt zerbrechliche Dekorationen vor der Suche aus dem Weg. Sagt den Kindern, welche Räume dazugehören und welche Bereiche tabu sind. Ein kurzer Rundgang hilft außerdem dabei, offene Türen, lose Teppiche, heiße Speisen und andere Hindernisse zu entdecken, die Erwachsene an einem hektischen Feiertagsmorgen leicht übersehen.
- „Finde den Ort, an dem Lebensmittel frisch bleiben.“ Versteckt den Hinweis an der Kühlschranktür, fern von Wasser und Magneten.
- „Schau unter dem Fenster nach, durch das die Sonne scheint.“ Legt ihn hinter einen Vorhanghalter, nicht in die Nähe einer Schnur oder Kordel.
- „Suche das Regal mit den Familienspielen.“ Legt den Hinweis in eine leere Spielebox.
- „Finde den Stuhl, auf dem jemand liest oder sich ausruht.“ Klebt die Karte unter die Sitzfläche.
- „Schau nach dem größten gerahmten Familienfoto.“ Versteckt den Hinweis nur dann hinter dem Rahmen, wenn dieser sicher steht.
- „Finde die Schublade mit Gabeln und Löffeln.“ Legt die Karte oben auf den Besteckeinsatz, niemals zwischen scharfe Gegenstände.
- „Geh zu dem Korb mit den sauberen Handtüchern.“ Schiebt den Hinweis zwischen zwei gefaltete Handtücher.
- „Finde den Kalender, der die Tage bis Weihnachten zählt.“ Versteckt die Karte neben dem Kalender, nicht in einem Türchen, falls sich darin eine Überraschung befindet.
- „Suche neben dem Platz, an dem wir Handys laden.“ Haltet Papier von Steckern, Kabeln und Wärmequellen fern.
- „Der letzte Hinweis ist bei etwas, das die Zeit anzeigt.“ Legt ihn neben eine Wanduhr oder eine Uhr auf dem Kaminsims, niemals in das Uhrwerk.
Ein Adventskalender kann zur ersten Station oder zur abschließenden Enthüllung werden. Mit diesem Weihnachts-Countdown lässt sich die Vorfreude auf einfache Weise steigern. Bewahrt alle Hinweise in erreichbarer Höhe auf und verwendet Malerkrepp statt Heftklammern oder Stecknadeln an Möbeln und Wänden. Wenn eine Karte in der Küche liegen soll, platziert sie erst nach dem Kochen und wischt die Fläche vorher ab. Verschüttete Getränke, nasse Hände und mehlige Arbeitsflächen können eine handgeschriebene Karte innerhalb von Sekunden ruinieren.
Hinweise für eine weihnachtliche Schnitzeljagd im Freien
Eine Schnitzeljagd im Freien bringt frische Luft und Bewegung, braucht aber mehr Vorbereitung als eine Suche in der Wohnung. Prüft den Wetterbericht, legt Mäntel und Stiefel bereit und kontrolliert die Strecke bei Tageslicht. Verwendet wetterfeste Karten in wiederverwendbaren Klarsichthüllen. Versteckt niemals Hinweise an einer Straße, auf vereisten Stufen, an einem Teich, bei einem Grill oder auf dem Grundstück von Nachbarn. Auch wenn die Kinder den Garten gut kennen, sollte eine erwachsene Person die Gruppe in der Nähe von Einfahrten, Toren, Schuppen und Briefkästen begleiten.
- „Finde den immergrünen Baum, der auch im Winter grün bleibt.“ Legt den Hinweis neben einen sicheren immergrünen Strauch, nicht auf einen Zweig.
- „Schau dort nach, wo matschige Stiefel warten, bevor sie ins Haus kommen.“ Versteckt die Karte neben der Stiefelablage draußen.
- „Suche beim Briefkasten, aber bleib von der Straße weg.“ Eine erwachsene Person sollte diese Station beaufsichtigen.
- „Finde die Veranda- oder Außenlampe, die Gäste willkommen heißt.“ Klebt den Hinweis unterhalb der Lampe an die Wand, fern von Kabeln.
- „Finde das Gartengerät, das im Winter Pause macht.“ Legt die Karte auf ein sauberes, geschütztes Regal für Gartengeräte.
- „Sammle drei Tannenzapfen und schau dann unter der Bank auf der Veranda nach.“ Haltet den Hinweis sichtbar und trocken.
- „Suche dort, wo das Vogelhäuschen Wintergäste anlockt.“ Befestigt die Karte an einem nahe gelegenen Zaunpfosten, niemals im Futterhaus.
- „Finde den höchsten sicheren Schneeberg.“ Versteckt die Karte daneben, nicht unter instabilem Schnee.
- „Geh zur Fußmatte und stampfe mit den Füßen.“ Legt den nächsten Hinweis nur dann unter die Matte, wenn niemand darüber stolpern kann.
- „Deine letzte Überraschung wartet dort, wo die Spiele für draußen schlafen.“ Verwendet ein Regal oder eine Kiste in der Garage, die ein Erwachsener öffnen kann.
Der Brauch, rund um den Nikolaustag Geschenke zu erhalten, ist mit dem 6. Dezember, dem Gedenktag des Bischofs von Myra aus dem 4. Jahrhundert, verbunden. Hintergrundinformationen findet ihr in der Geschichte über den Heiligen Nikolaus. Diesen Gedanken könnt ihr aufgreifen, indem ihr an einer Station eine kleine Orange, Schokoladenmünze oder Clementine hinterlasst. Holt die Leckerei ins Haus, bevor die Kinder sie essen, und fragt bei mitmachenden Freunden oder Cousins nach Allergien. Bei Frost hält eine laminierte Karte zusammen mit einem kleinen Holzanhänger besser als Papier und Schokolade.
Hinweise mit Weihnachtsmann-Zauber
Eine Schnitzeljagd mit Weihnachtsmann-Thema funktioniert am besten, wenn jeder Hinweis Teil einer Geschichte ist. Erzählt den Kindern, dass der Weihnachtsmann eine Route hinterlassen hat, weil sein Schlitten-Team Hilfe beim Finden eines besonderen Pakets braucht. In Familien, in denen an Heiligabend das Christkind die Geschenke bringt, kann dieselbe Geschichte natürlich vom Christkind handeln. Haltet die Fantasie sanft und altersgerecht. Verwendet niemals einen Hinweis, um einem Kind Angst zu machen oder anzudeuten, dass ein Fehler die Geschenke verändern könnte. Die Geschichte kann ganz einfach von einem verlorenen Päckchen, einem müden Rentier oder einem Wichtel handeln, der Anweisungen neben dem Nikolausstiefel liegen gelassen hat.
- „Die Weihnachtspost ist angekommen. Schau dort nach, wo unsere Briefe liegen.“ Versteckt den Hinweis in einem Postkorb.
- „Ein Rentier braucht eine Pause. Suche bei der gemütlichsten Decke.“ Legt die Karte neben eine Kuscheldecke.
- „Die Karte des Weihnachtsmanns zeigt auf einen Ort mit vier Beinen.“ Versteckt sie unter einem stabilen Tisch, nicht unter einem kippeligen Stuhl.
- „Frau Holle? Nein, die Wichtel haben etwas Warmes eingepackt. Schau dort nach, wo die Tassen für Kakao stehen.“ Legt den Hinweis in einen Tassenschrank.
- „Die Schlittenglöckchen haben Musik gehört. Suche neben dem Lautsprecher oder Klavier.“ Haltet Papier von elektrischen Geräten fern.
- „Ein Wichtel hat einen Fäustling verloren. Finde den Korb, in dem Winteraccessoires schlafen.“ Verwendet den Korb an der Garderobe.
- „Der Weihnachtsmann hat den Familienkalender geprüft. Finde das Datum mit dem Stern.“ Versteckt den nächsten Hinweis neben dem Kalender.
- „Die Nachricht vom Nordpol lautet: Lies eine Geschichte.“ Legt die Karte in ein Weihnachtsbuch und lest gemeinsam eine Seite.
- „Deine Freundlichkeitsaufgabe lautet: Bring jemandem eine Serviette.“ Gebt den nächsten Hinweis nach der Aufgabe am Esstisch.
- „Das letzte Päckchen des Weihnachtsmanns ist dort, wo die Familienumarmungen beginnen.“ Führt die Kinder zum Baum, zum Sofa oder zu einem Elternteil, das die Überraschung bereithält.
Für ein besonders persönliches Ende kann die letzte Karte verraten, dass der Weihnachtsmann eine konkrete Anstrengung des Kindes bemerkt hat – etwa die Hilfe für ein Geschwisterkind oder regelmäßiges Klavierüben. Ein separater Brief vom Weihnachtsmann macht diese Botschaft zu einem Erinnerungsstück, ohne einen weiteren komplizierten Spielschritt einzubauen. Schreibt lieber einen konkreten Satz als ein allgemeines Lob: „Du hast im November jeden Morgen deine Schuhe weggeräumt“ oder „Du hast den Refrain vor dem Schulkonzert dreimal geübt.“ Solche Details lassen die Nachricht wirklich für dieses Kind geschrieben wirken.
So endet die Schnitzeljagd mit einer Familienüberraschung
Die letzte Station sollte die Teilnahme belohnen, nicht nur Schnelligkeit. Wählt etwas, das die ganze Familie gemeinsam genießen kann. Ein gemeinsames Ziel verhindert außerdem, dass sich ein Kind ausgeschlossen fühlt, wenn ein anderes die Lösung zuerst findet. Legt den letzten Gegenstand in einen Korb, eine Geschenktüte oder eine deutlich beschriftete Schachtel, damit sich das Ende vollständig anfühlt. Wenn die Überraschung aus Essen besteht, wascht euch vor dem Servieren die Hände. Bei einem Ausflug gehören Datum, Treffpunkt, Uhrzeit und benötigte Kleidung dazu.
- Bereitet ein Kakao-Finale mit Kakaopulver, Marshmallows, Zimtstangen und kindgerechten Tassen vor. Heiße Getränke bleiben in der Hand eines Erwachsenen.
- Verpackt ein neues Familienbuch und lest es sofort in dem Raum vor, in dem die Schnitzeljagd endet.
- Bereitet eine Frühstücksüberraschung mit Zimtschnecken, Clementinen und Rührei vor. Serviert das Essen erst nach dem Händewaschen.
- Versteckt alles für einen Filmabend, darunter Popcorn, Decken und eine handgeschriebene Karte zur Filmauswahl.
- Gebt jedem Kind ein kleines Set zum Basteln eines Weihnachtsschmucks mit Papier, abwaschbaren Stiften, Bändern und Aufklebern.
- Kündigt einen Familienausflug an, zum Beispiel Eislaufen, einen Spaziergang durch die Lichter im Viertel oder ein Brettspielturnier am 25. Dezember.
- Legt am Ziel eine Einwegkamera oder eine Fotoaufgabe für die Familie bereit und gebt drei gemeinsame Motive vor.
- Beendet die Suche mit Gutscheinen für gemeinsame Freundlichkeiten, etwa „Du darfst die Gutenachtgeschichte auswählen“ oder „Du hilfst beim Nachtisch“, statt mit zusätzlichen Gegenständen.
- Verwendet ein letztes Puzzle aus sechs großen Teilen. Nach jedem gelösten Hinweis erhält jedes Kind ein Teil.
- Macht am Ziel ein Gruppenfoto. Schreibt auf die Rückseite den 25. Dezember 2026 als Erinnerung.
Erklärt vor dem Start, dass die Familie die letzte Überraschung gemeinsam öffnen oder nutzen wird. Wenn die Kinder unterschiedliche Fähigkeiten haben, gebt den Jüngeren Bildkarten und den Älteren Aufgaben zum Entschlüsseln. Das beste Ende hinterlässt eine Geschichte, die alle gern weitererzählen. Bewahrt eine Hinweis-Karte und die letzte Nachricht zusammen mit dem Foto in einem Umschlag auf. Im nächsten Dezember könnt ihr die Route mit neuen Verstecken wiederholen oder die Kinder eine Schnitzeljagd für die Erwachsenen entwerfen lassen.
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