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Welche Plätzchen kommen für den Weihnachtsmann auf den Teller? Ein praktischer Familienratgeber

Kind stellt einen Teller mit selbst gebackenen Plätzchen und ein Glas Milch neben den Weihnachtsbaum

Kurze Antwort

  • Klassische Ideen sind Schokoladenkekse, Butterplätzchen, Lebkuchen und Zimtgebäck.
  • Stellen Sie zwei oder drei kleine Plätzchen, ein Getränk und einen Brief der Kinder bereit.
  • Wählen Sie robuste, krümelarme Plätzchen, die einige Stunden sicher auf dem Teller liegen können.
  • Bei Allergien eignen sich klar gekennzeichnete Alternativen und ein einfacher Zutatenhinweis.
  • Möchte Ihre Familie auch an die Rentiere denken, können Sie Möhren, Haferflocken oder Wasser dazustellen.

Welche Plätzchen kommen für den Weihnachtsmann auf den Teller? Die schnelle Antwort

Am besten eignen sich vertraute, leicht zu essende Leckereien wie Schokoladenkekse, Butterplätzchen, Lebkuchen, Haferkekse oder Zimtgebäck. Stellen Sie am Heiligabend zwei oder drei kleine Plätzchen auf einen Teller und dazu Milch, Kakao, Kaffee oder Wasser – je nachdem, was in Ihrer Familie üblich ist und welche Geschichte Ihre Kinder mit dem Weihnachtsmann verbinden.

Es geht nicht um ein perfektes Dessertbuffet, sondern um ein Ritual am Heiligabend, das Kinder mit vorbereiten und jedes Jahr wiederholen können. Ein kleiner Teller, ein handgeschriebener Brief und ein paar Krümel wirken oft glaubwürdiger als ein aufwendiges Festmahl. Außerdem verhindert der Erwachsene, der den Teller später vorbereitet, einen Berg von Resten um Mitternacht.

Ein einfacher Teller für den Weihnachtsmann

  • Zwei oder drei Plätzchen pro Kind oder insgesamt vier bis sechs Plätzchen für die ganze Familie.
  • Ein kleines Glas Milch, Wasser, Kakao oder ein anderes Getränk, das in Ihrer Familie erlaubt ist.
  • Eine Serviette und ein handgeschriebener Brief der Kinder.
  • Eine Möhre, ein Apfelstück oder etwas Hafer für die Rentiere, wenn Sie diesen Brauch mögen.
  • Ein kleiner Teller, der sicher und außerhalb der Reichweite von Kerzen, Heizungen, Treppen und Haustieren steht.

Vor dem Zubettgehen können Kinder einen Brief schreiben und ihn mit einem Brief vom Weihnachtsmann kombinieren. Halten Sie die Auswahl der Speisen entspannt. Der Besuch des Weihnachtsmanns steht für Großzügigkeit, Vorfreude und familiäre Nähe – nicht für eine kulinarische Höchstleistung. Ein gekauftes Plätzchen, das ein Kind selbst ausgesucht hat, kann genauso viel bedeuten wie ein Blech selbst gebackener Kekse.

Warum stellt man dem Weihnachtsmann Plätzchen hin?

Dem Weihnachtsmann etwas zu essen hinzustellen, verbindet ältere Bräuche der Gastfreundschaft mit dem modernen Weihnachtsritual. In Europa wurden der Nikolaus oder andere winterliche Gabenbringer traditionell mit Speisen und Getränken willkommen geheißen. Das amerikanische Bild des Santa Claus entwickelte sich aus mehreren Traditionen, darunter der heilige Nikolaus, der niederländische Sinterklaas und der englische Father Christmas. Der Artikel zur Tradition des Santa Claus erklärt, wie diese Einflüsse zusammenkamen.

Plätzchen und Milch wurden vor allem im 20. Jahrhundert zu einem besonders bekannten Brauch in den Vereinigten Staaten. Während der Weltwirtschaftskrise erhielt die Tradition zusätzlich eine emotionale Bedeutung: Kinder wurden ermutigt, dem Weihnachtsmann etwas abzugeben, statt nur Geschenke zu erwarten. Die genauen Gewohnheiten unterscheiden sich von Familie zu Familie. Der Kern ist jedoch einfach: Kinder bieten einem Besucher etwas an, der in der Nacht unterwegs ist und Geschenke bringt.

Was Kinder durch den Brauch lernen können

  • Gastfreundschaft: Gäste werden aufmerksam und herzlich empfangen.
  • Dankbarkeit: Kinder können dem Weihnachtsmann für seinen Besuch und die Gedanken hinter den Geschenken danken.
  • Großzügigkeit: Die Leckerei wird freiwillig gegeben und nicht eingefordert.
  • Ritual: Wiederholte Schritte schaffen jedes Jahr eine besondere Familienerinnerung.
  • Fantasie: Ein kleiner Teller macht aus einer Weihnachtsgeschichte eine greifbare Aktivität.

Sie müssen sich nicht an eine einzige historische Regel halten. In Deutschland und Österreich steht der Teller meist am Abend des 24. Dezember bereit, rund um die Bescherung. Je nach Region bringt im Norden und Osten Deutschlands der Weihnachtsmann die Geschenke, während im Süden Deutschlands und in Österreich das Christkind kommt. Das ist etwas anderes als der Nikolaus, der in der Nacht vom 5. auf den 6. Dezember kommt und geputzte Stiefel mit Süßigkeiten und kleinen Geschenken füllt. Manche Familien stellen dem Weihnachtsmann oder Christkind am Heiligabend etwas hin, andere lassen nur einen Brief oder denken an die Rentiere. Entscheidend ist, dass der Brauch zu Ihrem Haushalt passt und jedes Kind daran teilhaben kann.

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Die besten Plätzchen für den Weihnachtsmann

Wählen Sie Plätzchen, die bekannt, stabil und einfach zu portionieren sind. Der Weihnachtsmann wird meist so vorgestellt, als reise er schnell von Haus zu Haus. Da liegt ein Plätzchen, das seine Form behält und nicht auf dem ganzen Boden zerbröselt, durchaus nahe. Selbst gebackene Plätzchen sind wunderbar, aber auch gekaufte oder vom Bäcker eignen sich, wenn in der Adventszeit wegen Geschenken, Besuchen oder der Schlafenszeit ohnehin viel los ist.

Klassische Ideen mit praktischen Vor- und Nachteilen

  • Schokoladenkekse: Vertraut und beliebt. Warme Schokolade kann auf der Serviette schmelzen.
  • Butterplätzchen: Einfach zu verzieren und persönlich zu gestalten. Zuckerguss kann über Nacht klebrig oder unordentlich werden.
  • Lebkuchen: Passt wunderbar zur Jahreszeit, ist stabil und lässt sich als Stern oder Figur ausstechen. Die kräftigen Gewürze mögen jedoch nicht alle Kinder.
  • Zimtgebäck: Weich, mit Zimt und Zucker bestreut und einfach zu backen. Unbedeckt kann es austrocknen.
  • Haferkekse mit Rosinen: Sättigend und weniger empfindlich als viele verzierte Plätzchen. Rosinen kommen nicht bei jedem Kind gut an.
  • Mürbeteigplätzchen: Ordentlich, buttrig und krümeln nur wenig. Für kleine Kinder sind sie jedoch manchmal schwieriger zu verzieren.
  • Pfefferminz- oder Schokoladenplätzchen: Festlich und reichhaltig. Für jüngere Kinder oder empfindliche Gaumen sind sie möglicherweise weniger geeignet.

Orientieren Sie sich lieber am Lieblingsplätzchen Ihres Kindes als an der Sorte, die am stärksten mit dem Weihnachtsmann verbunden wird. Ein Kind, das keine Schokolade mag, fühlt sich vielleicht besonders einbezogen, wenn der Weihnachtsmann ein verziertes Butterplätzchen, ein Zimtgebäck oder sogar einen kleinen selbst gebackenen Muffin bekommt. Wenn mehrere Kinder mitmachen, legen Sie verschiedene Sorten auf den Teller, damit jedes Kind eine eigene Wahl hat.

Für eine persönliche Note dürfen die Kinder Plätzchen als Sterne, Schneeflocken, Glocken oder Rentiere ausstechen. Vermeiden Sie übergroße Formen, die schwer fertig zu backen und leicht zu zerbrechen sind. Zwei kleine Plätzchen ergeben oft ein schöneres Ritual als ein riesiger Keks mit einem auffälligen Biss. Größere Kinder können mit Zuckerguss verzieren; kleinere drücken vor dem Backen Streusel in den Teig.

Die Konsistenz ist ebenso wichtig wie der Geschmack. Eine feste Lebkuchenfigur, ein rundes Mürbeteigplätzchen oder ein gebackenes Butterplätzchen kann mehrere Stunden auf dem Teller liegen, ohne zusammenzufallen. Weiche Doppelkekse, Cremeteilchen und aufwendig verzierte Plätzchen brauchen mehr Aufmerksamkeit, besonders in einem warmen Raum. Wenn Sie vorbacken, bewahren Sie die Plätzchen in einer luftdichten Dose auf und legen Sie sie erst vollständig ausgekühlt auf den Teller.

Allergikerfreundliche Weihnachtsplätzchen mit Brief, Milch und Möhren für die Rentiere

Wie viele Plätzchen und welches Getränk bekommt der Weihnachtsmann?

Es gibt keine offizielle Anzahl an Plätzchen, die der Weihnachtsmann bekommen muss. Als Orientierung eignen sich zwei oder drei kleine Plätzchen pro Kind oder insgesamt etwa vier bis sechs Plätzchen für die ganze Familie. Das wirkt großzügig, ohne unnötig viele Lebensmittel übrig zu lassen. Möchten die Kinder mehr hinlegen, können Sie die zusätzlichen Plätzchen in einer Dose bereitstellen und erklären, dass der Weihnachtsmann einige davon für später mitnimmt.

Das Getränk gemeinsam auswählen

  • Milch ist die klassische amerikanische Wahl und passt gut zu Schokoladenkeksen oder Butterplätzchen.
  • Warmer Kakao wirkt festlich. Lassen Sie ihn vor dem Zubettgehen abkühlen und stellen Sie ihn nicht an eine Stelle, an der er leicht umkippen kann.
  • Wasser ist praktisch, besonders nach salzigen Speisen oder in einer warmen Wohnung.
  • Kaffee kann Teil der Familiengeschichte sein; Kinder stellen vielleicht lieber eine kleine Tasse Kakao bereit.
  • Apfelpunsch gibt dem Ritual eine winterliche Note und passt gut zu Lebkuchen.

Das Getränk darf zu Ihrer Familiengeschichte passen. Vielleicht bevorzugt der Weihnachtsmann Kakao, weil er die ganze Nacht draußen unterwegs ist, oder er freut sich an jeder Station über Wasser. Kinder schreiben die Antwort oft gern in einen Brief: „Lieber Weihnachtsmann, wir haben dir zwei Lebkuchensterne und kalte Milch hingestellt. Hoffentlich schmecken sie dir.“ Wer keine Milch mag, kann Wasser oder sein übliches Lieblingsgetränk bereitstellen, ohne den Sinn des Brauchs zu verändern.

Halten Sie heiße Getränke vom Tischrand fern und stellen Sie sie niemals in die Nähe offener Flammen. Wenn Ihr Kind schon schläft, bevor der Teller fertig ist, kann ein Erwachsener das Aufstellen übernehmen. Ein personalisiertes Video vom Weihnachtsmann kann das Ritual verstärken, indem es am Abend die Plätzchen, das Getränk oder den liebevollen Brief der Kinder erwähnt. Eine Aufnahme ist aber keineswegs notwendig.

Verwenden Sie lieber einen kleinen, standsicheren Becher als einen großen, bis zum Rand gefüllten Becher. Das verringert die Gefahr des Verschüttens und lässt den Teller kindgerecht wirken. Enthält das Getränk Milch, räumen Sie es am Morgen weg, statt es über längere Zeit bei Raumtemperatur stehen zu lassen. Ein leerer Becher, ein feuchter Ring oder ein kleiner Schluck reichen als Beweis für die Familiengeschichte völlig aus.

Allergikerfreundliche und inklusive Leckereien für den Weihnachtsmann

Ein Weihnachtsbrauch sollte für jedes Kind sicher und zugänglich sein. Hat jemand in der Familie eine Lebensmittelallergie, Unverträglichkeit, Diabetes, Zöliakie oder einen anderen besonderen Ernährungsbedarf, wählen Sie eine Speise, die das Kind sicher essen kann, oder bereiten Sie eine klar getrennte Alternative vor. Verlassen Sie sich nicht auf das Aussehen. Lesen Sie die vollständige Zutatenliste und beachten Sie Hinweise zu gemeinsam genutzten Anlagen, wenn das wichtig ist. Bei einer schweren Allergie sollten Sie den bestehenden medizinischen Vorgaben der Familie folgen und am 24. Dezember kein neues Rezept ausprobieren.

Ideen für eine sichere Vorbereitung

  • Verwenden Sie bei Bedarf ein in der Familie erprobtes glutenfreies, milchfreies, eifreies oder nussfreies Rezept.
  • Legen Sie die sichere Leckerei auf einen sauberen Teller und verwenden Sie sauberes Besteck.
  • Bewahren Sie die Originalverpackung auf oder schreiben Sie für größere Kinder die Zutaten auf eine kleine Karte.
  • Verzichten Sie bei schweren Allergien auf nicht gekennzeichnete selbst gemachte Plätzchen von Nachbarn.
  • Geben Sie dem Weihnachtsmann dieselbe sichere Leckerei wie dem Kind, damit der Brauch gemeinsam erlebt wird.
  • Wählen Sie Obst, Popcorn, Salzgebäck oder einen anderen sicheren Lieblingssnack, wenn Plätzchen nicht geeignet sind.

Bei einer schweren Allergie sollten Sie das Kind nicht darauf vertrauen lassen, dass ein erfundener Besucher automatisch die richtigen Lebensmittel auswählt. Erwachsene entscheiden, was sicher ist. Der Weihnachtsmann kann stattdessen eine Zeichnung, eine Möhre, einen verpackten sicheren Snack oder einen Brief bekommen. Der Brauch hängt weder von Weizen noch von Milch, Nüssen oder einem bestimmten Rezept ab. Eine gekennzeichnete Verpackung kann sogar Teil der Geschichte werden: Die Kinder schreiben, dass der Weihnachtsmann den Snack mit ihrem Namen nehmen soll.

Vermeiden Sie Kreuzkontakt, indem Sie Hände waschen, die Arbeitsfläche reinigen und bei Bedarf separates Besteck verwenden. Halten Sie Plätzchen aus einer offenen Bäckereiauslage von einer verpackten Alternative getrennt. Kann ein Kind die für den Weihnachtsmann bereitgestellten Plätzchen nicht essen, darf es einen ebenso besonderen Gegenstand auswählen und auf den Teller legen. Es geht um die Teilnahme – nicht darum, dass ein Kind allen anderen beim Essen zusieht.

Seien Sie auch bei kulturellen und religiösen Unterschieden aufmerksam. Manche Familien feiern den Weihnachtsmann neben anderen Traditionen, andere passen die Figur, den Zeitpunkt, die Speisen oder die Formulierungen an. Fragen Sie die Kinder, was sie hinlegen möchten und warum. Ihre eigene Beteiligung ist wichtiger, als eine Fernsehversion von Weihnachten nachzuahmen. Eine Familie kann statt eines süßen Plätzchens auch Datteln, Obst, Tee oder einen herzhaften Lieblingssnack bereitstellen.

Checkliste für Plätzchen und die Vorbereitung am Heiligabend

Eine kurze Checkliste verhindert, dass der Brauch in letzter Minute hektisch wird. Bereiten Sie die Speisen vor, bevor die Kinder müde werden, und geben Sie ihnen ein oder zwei sichere Aufgaben. Kleine Kinder können Servietten hinlegen und Bilder malen. Größere Kinder helfen beim Backen, Zählen oder Schreiben des Briefs. Wenn Verwandte zu Besuch sind, kann ein Erwachsener für den Teller zuständig sein, damit er nicht zwischen Abendessen, Geschenken und Geschenkpapier vergessen wird.

Checkliste zum Ausdrucken

  • Bis zum 23. oder 24. Dezember eine bis drei Plätzchensorten auswählen.
  • Zutaten und Allergiehinweise für jede Leckerei prüfen.
  • Plätzchen vor Beginn der Abendroutine backen, kaufen oder auftauen.
  • Die Plätzchen vollständig abkühlen lassen, bevor sie auf den Teller kommen.
  • Zwei oder drei Plätzchen pro Kind bereitstellen, sofern Ihre Familie keinen anderen Brauch hat.
  • Milch, Wasser, Kakao, Apfelpunsch oder ein anderes geeignetes Getränk auswählen.
  • Eine Serviette und einen handgeschriebenen Brief dazulegen.
  • Eine Leckerei für die Rentiere vorbereiten, zum Beispiel eine Möhre, ein Apfelstück oder eine kleine Handvoll Haferflocken.
  • Den Teller auf eine stabile Fläche stellen, die von Wärmequellen und Haustieren entfernt ist.
  • Wenn alle möchten, vor dem Zubettgehen ein kurzes Familienfoto machen.
  • Den Bereich sicher aufräumen, sobald die Kinder schlafen.
  • Nur dann ein paar Krümel oder ein leeres Glas zurücklassen, wenn es zu Ihrer Geschichte vom Weihnachtsmann passt.

Halten Sie die Spuren glaubwürdig, aber bescheiden. Ein leeres Glas, ein fehlendes Plätzchen und eine kleine Notiz können genügen. Wenn die Kinder sechs Plätzchen hinlegen, müssen Sie nicht alle sechs essen. Brechen Sie eines entzwei, nehmen Sie einen Bissen oder räumen Sie die übrigen in eine Dose. Es geht um eine gemeinsame Geschichte, nicht um ein unmögliches nächtliches Festmahl. Bewahren Sie die restlichen Plätzchen für das Frühstück oder den Nachtisch am ersten Weihnachtstag auf, statt sie wegzuwerfen.

Familien, die gern die Tage bis Weihnachten zählen, können den Plan in einen Weihnachtscountdown aufnehmen. Wenn Backen, Verzieren und die Vorbereitung für den Heiligabend markiert werden, entstehen kleine Momente der Vorfreude, ohne zusätzlichen Druck. Ein einfacher Plan könnte so aussehen: Am 23. Dezember verzieren, am 24. Dezember nach dem Abendessen das Getränk auswählen und den Teller direkt vor dem Zähneputzen bereitstellen.

Wählen Sie den Ort sorgfältig aus. Ein niedriger Couchtisch ist für Kinder leicht erreichbar, kann aber unsicher sein, wenn Haustiere dorthin gelangen. Eine Küchenarbeitsfläche ist möglicherweise besser geeignet, sofern der Teller weit genug von Herd, Toaster und heißen Getränken entfernt steht. Stellen Sie die Speisen nicht neben Kerzen, Kamin, Heizkörper oder Stromkabel. Machen Sie das letzte Foto vor dem Schlafengehen und räumen Sie Milchgetränke sowie andere verderbliche Lebensmittel am Morgen weg.

Typische Fehler bei den Plätzchen für den Weihnachtsmann

Die meisten Probleme mit Plätzchen lassen sich leicht vermeiden. Der Brauch gelingt am besten, wenn Erwachsene Sicherheit, Aufräumen und die Erwartungen der Kinder mit einplanen. Versprechen Sie keine aufwendige Inszenierung und lassen Sie Lebensmittel nicht unter Bedingungen stehen, die eine Gefahr darstellen könnten. Eine kleine, vorbereitete Geste ist besser als ein komplizierter Aufbau, der alle unter Stress setzt.

Stolperfallen und bessere Alternativen

  • Heißen Kakao unbeaufsichtigt stehen lassen: Servieren Sie ihn warm oder abgekühlt und stellen Sie ihn weit vom Rand entfernt auf.
  • Lebensmittel verwenden, die schnell verderben: Wählen Sie eine kleine Portion und räumen Sie sie am Morgen zeitnah weg.
  • Haustiere vergessen: Stellen Sie den Teller so auf, dass Hunde und Katzen weder Schokolade noch Rosinen oder andere ungeeignete Lebensmittel erreichen.
  • Zu viele Krümel erzeugen: Verwenden Sie stabile Plätzchen und eine Serviette statt sehr empfindlicher Gebäcke.
  • Ein Kind zum traditionellen Plätzchen zwingen: Lassen Sie es einen sicheren Favoriten auswählen oder ein Bild hinlegen.
  • Einen riesigen Biss hinterlassen: Eine kleine fehlende Ecke wirkt natürlicher und reduziert Lebensmittelverschwendung.
  • Die Vorlieben des Weihnachtsmanns zu streng festlegen: Kinder dürfen Milch, Wasser oder ein anderes Getränk auswählen.
  • Geschwister vergessen: Jedes Kind sollte etwas aussuchen, verzieren oder auf den Teller legen dürfen.
  • Die Spuren zu ausführlich erklären: Eine einfache Geschichte wirkt meist überzeugender als ein genau einstudiertes Drehbuch.
  • Das Ritual als Prüfung behandeln: Der Teller soll Staunen und Freude unterstützen, nicht beurteilen, ob Kinder perfekt brav waren.

Wenn die Plätzchen vergessen wurden, improvisieren Sie. Der Weihnachtsmann kann auch Cracker, Obst, einen verpackten sicheren Snack oder einen handgeschriebenen Gutschein fürs gemeinsame Backen am nächsten Tag bekommen. Eine ehrliche Erklärung wie „Die Wichtel fanden deine Zeichnung so schön, und der Weihnachtsmann hat das Plätzchen für später aufgehoben“ bewahrt die Freude, ohne aus einem kleinen Missgeschick eine Krise zu machen. Kinder interessieren sich meist stärker für den Brief, den fehlenden Bissen und die Entdeckung am Morgen als für die genaue Marke der Plätzchen.

Verwenden Sie den Teller nicht als Belohnung oder Strafe für gutes oder schlechtes Verhalten. Der Weihnachtsmann kann sich auch über einen Brief von einem Kind freuen, das einen schwierigen Tag hatte. Und ein Kind, das nicht an den Weihnachtsmann glaubt, kann trotzdem einen Snack für die Familie aussuchen. Wenn ein Kind fragt, warum man dem Weihnachtsmann etwas zu essen hinstellt, antworten Sie im Rahmen Ihrer Familientradition ehrlich: Die Leckerei heißt einen Gast willkommen, zeigt Großzügigkeit und macht den Abend vor Weihnachten besonders.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Plätzchen sind für den Weihnachtsmann am besten geeignet?

Schokoladenkekse, Butterplätzchen, Lebkuchen, Zimtgebäck, Haferkekse und Mürbeteigplätzchen eignen sich gut. Wählen Sie am besten ein Plätzchen, das Ihr Kind mag – die Bedeutung für die Familie ist wichtiger als ein offizielles Rezept.

Wie viele Plätzchen sollte man dem Weihnachtsmann hinstellen?

Stellen Sie zwei oder drei kleine Plätzchen pro Kind oder etwa vier bis sechs Plätzchen für die ganze Familie bereit. Mehr ist möglich, wenn es Ihrem Familienbrauch entspricht; eine kleinere Menge hilft jedoch, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.

Welches Getränk stellt man zu den Plätzchen für den Weihnachtsmann?

Milch ist die klassische amerikanische Wahl, aber auch Kakao, Wasser, Apfelpunsch oder ein anderes Lieblingsgetränk der Familie passen. Lassen Sie die Kinder mitentscheiden und verwenden Sie einen kleinen, standsicheren Becher.

Kann man dem Weihnachtsmann allergikerfreundliche Plätzchen hinstellen?

Ja. Stellen Sie ein sicheres Plätzchen oder eine andere Leckerei bereit, die den Ernährungsbedürfnissen des Kindes entspricht. Prüfen Sie die Zutaten, vermeiden Sie bei Bedarf Kreuzkontakt und lassen Sie bei schweren Allergien einen Erwachsenen entscheiden.

Was kann man dem Weihnachtsmann statt Plätzchen hinstellen?

Kinder können Obst, Cracker, einen Muffin, Popcorn, einen verpackten sicheren Snack oder eine Zeichnung hinlegen. Auch ein Brief ist möglich. Für die Rentiere eignen sich außerdem eine Möhre, ein Apfelstück oder Haferflocken.

Wann sollten Kinder dem Weihnachtsmann Plätzchen hinstellen?

Die meisten Familien stellen die Plätzchen am Heiligabend, dem 24. Dezember, kurz vor dem Zubettgehen bereit. Wenn Ihr Tagesablauf anders aussieht, wählen Sie einen Abend, an dem das Ritual ruhig und fröhlich stattfinden kann.

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