
Kurze Antwort
- Lege ein Geschenkbudget fest, bringe pro Person ein verpacktes Geschenk mit und lost die Reihenfolge aus.
- Wer an der Reihe ist, darf ein verpacktes Geschenk öffnen oder ein bereits geöffnetes Geschenk von jemand anderem nehmen.
- Begrenze jedes Geschenk auf zwei oder drei Tauschvorgänge und beende das Spiel, sobald die letzte Person ihren Zug abgeschlossen hat.
- Klare Regeln, altersgerechte Geschenke und eine schriftliche Checkliste verhindern Missverständnisse und enttäuschte Gesichter.
Wichtelspiel-Regeln auf einen Blick
Die grundlegenden Regeln für ein Wichtelspiel sind unkompliziert: Alle Gäste bringen ein verpacktes Geschenk im vereinbarten Preisrahmen mit, anschließend werden Zahlen gezogen. Die niedrigste Zahl beginnt und öffnet ein Geschenk. In jedem weiteren Zug darf die betreffende Person entweder ein verpacktes Geschenk öffnen oder ein bereits geöffnetes Geschenk von jemand anderem nehmen. Wer sein Geschenk verliert, ist sofort noch einmal an der Reihe. Lege vor dem Start fest, wie oft ein Geschenk den Besitzer wechseln darf. Wenn es zu eurem Ablauf gehört, bekommt Person Nummer eins am Ende noch eine letzte Wahl.
Kündige vor dem Eintreffen der Gäste das Preislimit, ein mögliches Motto, die erlaubte Anzahl an Tauschvorgängen und die Frage an, ob Scherzgeschenke willkommen sind. Für viele Erwachsenenrunden eignen sich beispielsweise 20 Euro pro Person, ein Geschenk je Gast und maximal zwei Tauschvorgänge pro Geschenk. Bei Kindern kannst du statt von „Stehlen“ lieber von „Tauschen“ sprechen, wenn sich das angenehmer anfühlt. Im Mittelpunkt stehen Spannung und gemeinsames Lachen – nicht der Wettbewerb darum, wer das teuerste Geschenk mitgebracht hat.
Der grundlegende Ablauf
- Lege alle verpackten Geschenke auf einen zentralen Stapel. Schreibe nicht den Namen der schenkenden Person darauf.
- Lass alle Mitspielenden eine Zahl ziehen. Die Zahlen sollten sichtbar bleiben, damit die Reihenfolge klar ist.
- Person Nummer eins wählt ein verpacktes Geschenk und öffnet es.
- Jede weitere Person öffnet entweder ein verpacktes Geschenk oder nimmt ein bereits geöffnetes Geschenk.
- Wird ein Geschenk genommen, ist die bisherige Besitzerin oder der bisherige Besitzer sofort wieder an der Reihe.
- Sobald ein Geschenk die vereinbarte Tauschgrenze erreicht hat, darf es nicht mehr weitergegeben werden.
- Nachdem die letzte Person ihren Zug beendet hat, darf Person Nummer eins einmal tauschen, sofern diese Regel vorher angekündigt wurde.
So bereitest du ein Wichtelspiel vor
Eine gute Vorbereitung verhindert die meisten Diskussionen. Verschicke die Regeln zusammen mit der Einladung und nicht erst fünf Minuten vor Beginn des Spiels. Nenne die Anzahl der Gäste, das Geschenkbudget, ein mögliches Motto, die gewünschte Verpackung und die Frage, ob selbst gemachte, gebrauchte, praktische oder humorvolle Geschenke erlaubt sind. Für lockere Feiern sind 15 bis 25 Euro pro Geschenk ein verbreiteter Rahmen, doch das passende Limit hängt von der Gruppe ab. Entscheidet euch für einen festen Betrag und klärt, ob Versandkosten und zusätzliche Ausgaben dazugehören.
Richte einen übersichtlichen Spielbereich mit einem Sitzplatz oder einem klaren Platz auf dem Boden für jede Person ein. Geöffnete Geschenke sollten für alle sichtbar sein – nicht hinter dem Stuhl der Gastgeberin oder unter dem Weihnachtsbaum verschwinden. Lege einen Stift und eine einfache Liste zum Nachhalten bereit. Die Spielleitung kann neben dem Geschenk notieren, wie oft es bereits den Besitzer gewechselt hat. Das ist besonders hilfreich, wenn zehn oder mehr Personen mitmachen und ein beliebtes Geschenk mehrmals die Runde macht.
Checkliste für die Spielleitung
- Datum, Uhrzeit, Gästeliste, Geschenkbudget und Motto bestätigen.
- Zettel mit den Zahlen 1 bis zur Gesamtzahl der Mitspielenden vorbereiten.
- Klebeband, Schere, Stifte und einen sichtbaren Geschenkehaufen bereitlegen.
- Tauschlimit und Regel für die letzte Wahl auf eine Karte schreiben.
- Bei mehr als 15 Personen eine Person für die Zeit im Blick bestimmen.
- Eine ruhige Beschäftigung für Kinder vorbereiten, die früher fertig sind.
- Essen und Getränke vom Geschenkebereich fernhalten, damit nichts verschüttet wird.
Bei einer Familienfeier kannst du vor dem Spiel mit einem Brief vom Weihnachtsmann für festliche Stimmung sorgen. Bei einer langen Adventsrunde hilft ein Weihnachts-Countdown jüngeren Kindern dabei, zu verstehen, wann das Spiel beginnt. Halte das Spiel selbst von jeder Überraschungsenthüllung getrennt, damit Kinder wissen, was sie erwartet, und niemand ein Spielgeschenk mit einem persönlichen Weihnachtsgeschenk verwechselt.
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Regeln fürs Tauschen und Weitergeben beim Wichtelspiel
Das Tauschen unterscheidet ein Wichtelspiel von einer gewöhnlichen Geschenkefee oder einem einfachen Geschenkeziehen. Eine Person darf ein geöffnetes Geschenk nehmen, aber kein verpacktes Geschenk an sich reißen, das jemand anderes gerade ausgewählt, aber noch nicht geöffnet hat. Wer sein Geschenk verliert, entscheidet sofort erneut. Die Person darf ein neues Geschenk öffnen oder ein anderes zugelassenes Geschenk nehmen, aber nicht unmittelbar dasselbe Geschenk zurücknehmen – es sei denn, eure Hausregeln erlauben das ausdrücklich.
In vielen Gruppen darf jedes Geschenk zwei- oder dreimal den Besitzer wechseln. Gezählt wird ein vollendeter Tausch, nicht jedes Anfassen oder Überlegen. Sobald das Limit erreicht ist, wird das Geschenk als „fest“ markiert; die betreffende Person behält es bis zum Ende. Zusätzlich könnt ihr begrenzen, wie oft eine einzelne Person innerhalb eines Zuges bestohlen beziehungsweise zum Tauschen aufgefordert werden darf. Diese zusätzliche Regel verhindert eine endlose Kette zwischen zwei Mitspielenden.
Legt euch vor dem Start auf eine Regelvariante fest
- Zwei Tauschvorgänge: Schnell und leicht verständlich. Ideal für Gruppen, deren Spiel etwa 20 bis 30 Minuten dauern soll.
- Drei Tauschvorgänge: Sorgt für mehr Spannung. Geeignet für 8 bis 15 Erwachsene, die gern spielerisch verhandeln.
- Kein unmittelbares Zurücktauschen: Verhindert, dass zwei Personen dasselbe Geschenk ständig hin- und hergeben.
- Unmittelbares Zurücktauschen erlaubt: Chaotischer und strategischer, kann jüngere Kinder aber frustrieren.
- Letzte Wahl für Person Nummer eins: Gibt der ersten Person einen fairen Abschluss, weil sie zu Beginn noch kein geöffnetes Geschenk tauschen konnte.
Sprich die Regel laut aus, bevor die erste Zahl aufgerufen wird. Wenn eine Frage auftaucht, pausiert das Spiel kurz und entscheidet euch für eine einheitliche Auslegung. Eine Regel mitten im Spiel heimlich zu verändern, lässt eine entspannte Runde schnell unfair wirken. Könnt ihr euch bei einem strittigen Zug nicht einigen, schaut in die schriftliche Regel. Deckt die Regeln den Fall nicht ab, trefft eine Entscheidung und wendet sie bei allen späteren Zügen gleich an.

Wichtelgeschenke und passende Mottos
Die besten Geschenke sind leicht zu erkennen, nützlich genug, dass man sie gern hätte, und originell genug, um Gesprächsstoff zu liefern. Ein Motto hilft bei der Auswahl, ohne dass alle identische Geschenke kaufen müssen. Für eine praktische Runde eignen sich Thermobecher, kuschelige Decken, Rätselhefte, Küchenhelfer oder regionale Spezialitäten. Bei einem lustigen Motto könnt ihr ungewöhnliche Haushaltsgegenstände, witzige Dekoration, ausgefallene Socken oder eine verpackte „Überraschungsbox“ mit einem nützlichen Inhalt erlauben. Ein Geschenk, das erst für einen Lacher sorgt und später tatsächlich verwendet wird, ist meist besser als ein großer Gegenstand, den niemand nach Hause tragen möchte.
Vermeide Geschenke, die Druck oder Verlegenheit erzeugen. Alkohol, stark parfümierte Produkte, Lebensmittel mit häufigen Allergenen und anzüglicher Humor passen nicht zu jeder Gruppe. Die Spielleitung sollte außerdem sagen, ob Gutscheine, gebrauchte Dinge, selbst gemachte Geschenke und ungeliebte Weitergeschenke erlaubt sind. Bei einer Runde mit verschiedenen Altersgruppen können Kinder und Erwachsene getrennt spielen oder zwei Geschenkehaufen bekommen. Ein sechsjähriges Kind sollte nicht um einen Gegenstand wetteifern müssen, der für eine 35-jährige Person gedacht ist. Ebenso sollte kein Kind ein unsicheres oder altersbeschränktes Geschenk auswählen müssen.
Mottos mit klaren Grenzen
- Gemütlicher Abend: Decken, Kakao, Hausschuhe, Tee, Puzzles oder Zubehör zum Lesen.
- Küchenhelfer: Servierutensilien, Backzubehör, Gewürzmischungen oder Kochbücher.
- Aus der Region: Ein Produkt aus der eigenen Stadt, dem eigenen Bundesland oder der Umgebung.
- Nostalgie: Ein Spiel, eine Süßigkeit, ein Baumschmuck oder ein Buch aus der eigenen Kindheit.
- Unter 10 Euro: Kleine, lustige und erschwingliche Geschenke für eine große Gruppe.
- Selbst gemacht: Plätzchen, Bastelarbeiten, Eingemachtes oder handgeschriebene Rezeptsammlungen.
Historisch wird der Ausdruck „weißer Elefant“ mit Geschichten über seltene weiße Elefanten in Südostasien und der kostspieligen Pflicht verbunden, sich um sie zu kümmern. Das beliebte amerikanische Partyspiel entwickelte sich später als humorvolle Vorstellung von einem ungewöhnlichen oder unpraktischen Geschenk. Der Hintergrund der White-Elephant-Tradition bietet dazu nützliche Informationen. Heute lässt sich die Runde an jede Kultur und Familie anpassen. Der Name bedeutet nicht, dass jemand ein nutzloses Geschenk mitbringen muss: Auch praktische Dinge, essbare Kleinigkeiten oder kleine gemeinsame Erlebnisse passen gut.
Varianten für Familien und Weihnachtsfeiern
Das klassische Format ist nicht die einzige Möglichkeit. Bei einer „Links-rechts“-Runde werden Geschenke passend zu einer Geschichte weitergegeben, während bei einer Würfelvariante Aktionen wie Öffnen, Tauschen oder Weitergeben festgelegt werden. Solche Formen können für jüngere Kinder leichter sein, weil alle zunächst ein verpacktes Geschenk erhalten und die eigentlichen Überraschungen danach beginnen. Sie eignen sich außerdem für Gäste, die nicht gern direkt um Geschenke spielen. Nutzt große Karten oder ein Plakat für die Würfelaktionen, damit Kinder sich nicht mehrere Anweisungen gleichzeitig merken müssen.
Bei einer großen Feier im Büro oder in der Nachbarschaft teilt ihr die Gäste am besten in Gruppen von 10 bis 15 Personen ein. Runden mit 25 Menschen werden oft langsam, wenn ihr keinen strengen Zeitrahmen und keinen klar markierten Geschenkeplatz habt. In einer kleinen Familienrunde könnt ihr eine zweite Runde ergänzen oder jede Person einen Hinweis auf das eigene Geschenk mitbringen lassen. Sind Kinder unter etwa sieben Jahren dabei, kann eine erwachsene Person die Regeln vorlesen, die Tauschvorgänge notieren und beim Öffnen helfen. Dränge kein Kind, das Unterstützung mit dem Klebeband braucht oder ein größeres Geschenk nicht bequem tragen kann.
Gängige Formate im Vergleich
- Klassische Tausch-Runde – Vorteile: spannend und gesellig. Nachteile: Für empfindliche Mitspielende kann sie zu wettbewerbsorientiert wirken.
- Geschenkeziehen ohne Tauschen – Vorteile: schnell und entspannt. Nachteile: Weniger Strategie und weniger überraschende Momente.
- Würfel-Runde – Vorteile: Aktiv und für Kinder leicht zugänglich. Nachteile: Ohne große visuelle Anleitung können die Regeln unübersichtlich werden.
- Runde mit Motto – Vorteile: Die Geschenkesuche ist einfach und alle Gaben passen zusammen. Nachteile: Gäste können das Motto unterschiedlich auslegen.
- Spenden-Runde – Vorteile: Unterstützt einen guten Zweck und reduziert unerwünschte Dinge. Nachteile: Ihr müsst euch auf Spendenbelege und die Qualität der Geschenke einigen.
Ihr könnt Sachgeschenke auch durch Erlebnisse, Familiengutscheine oder Notizen mit einem Versprechen für eine gemeinsame Aktivität ersetzen. Beispiele sind ein selbst gekochtes Abendessen, ein Nachmittag zum Schlittenfahren, ein gemeinsamer Spieleabend oder Hilfe bei einem Haushaltsprojekt. Erklärt das Format deutlich, damit alle wissen, ob sie einen Gegenstand, eine Dienstleistung oder eine Spende mitbringen. Flexibilität ist hilfreich, überraschende Regeländerungen dagegen nicht. Wenn die Runde aus Versprechen statt aus Gegenständen besteht, legt ein realistisches Ablauf- oder Einlösedatum fest und achtet darauf, dass die beschenkte Person das Angebot tatsächlich nutzen kann.
Druckbare Checkliste und Spielmoderation
Drucke diese Checkliste aus und lege sie neben den Stuhl der Spielleitung. Ein sichtbarer Ablauf hilft, das Spiel in Bewegung zu halten, und ermöglicht schnelle Antworten, ohne alle Einzelheiten wiederholen zu müssen. Trage das tatsächliche Tauschlimit ein, bevor die Gäste eintreffen. Kommt jemand zu spät, erhält die Person eine Zahl am Ende der bereits bestehenden Reihenfolge, statt alle anderen neu auszulosen. Erkläre dem verspäteten Gast genau, wann der eigene Zug stattfindet und ob die letzte Wahl von Person Nummer eins weiterhin gilt.
Vor der Feier
- ☐ Geschenkbudget festlegen: ______ Euro
- ☐ Motto auswählen: ____________________
- ☐ Ein verpacktes Geschenk pro Person bestätigen.
- ☐ Tauschlimit festlegen: __________
- ☐ Entscheiden, ob Person Nummer eins am Ende noch einmal tauschen darf.
- ☐ Zahlenzettel und Liste zum Nachhalten der Tauschvorgänge vorbereiten.
- ☐ Allergene und Altersbeschränkungen kennzeichnen.
- ☐ Sitzplätze, Beleuchtung, Müllbeutel und einen freien Geschenkeplatz vorbereiten.
Text für die Spielleitung
- „Jede Person hat ein verpacktes Geschenk und eine Zahl. Wir spielen in aufsteigender Reihenfolge.“
- „Wenn du an der Reihe bist, öffnest du ein verpacktes Geschenk oder nimmst ein zugelassenes, bereits geöffnetes Geschenk.“
- „Wird dein Geschenk genommen, bist du sofort noch einmal an der Reihe.“
- „Ein Geschenk darf ______ Mal den Besitzer wechseln. Danach bleibt es fest bei der jeweiligen Person.“
- „Unmittelbares Zurücktauschen ist nicht erlaubt.“
- „Am Ende darf Person Nummer eins einmal tauschen: ja oder nein.“
Streiche jede Person nach ihrem Zug ab und notiere Geschenke, die nicht mehr getauscht werden dürfen. Dieser kleine organisatorische Schritt verhindert ausgelassene Züge, vergessene Limits und versehentliche Rücktauschaktionen. Bleibe freundlich und locker. Die Spielleitung sollte die Regeln durchsetzen, ohne öffentlich zu kommentieren, dass jemand ein weniger beliebtes Geschenk ausgewählt hat. Braucht eine Person etwas mehr Zeit, biete zwei klare Möglichkeiten an, statt die ganze Gruppe diskutieren zu lassen: das nächste verpackte Geschenk öffnen oder ein zugelassenes Geschenk auswählen.
Häufige Stolperfallen vermeiden
Das häufigste Problem ist eine unklare Regel für den letzten Zug. Person Nummer eins hat einen Vorteil, wenn sie nach dem Öffnen aller Geschenke noch tauschen darf. Diese Möglichkeit gleicht zugleich den Nachteil aus, als Erste noch kein geöffnetes Geschenk zum Tauschen gehabt zu haben. Entweder kündigt ihr die Regel für alle verständlich an oder lasst sie vollständig weg. Entscheidet nicht spontan danach, wer gerade das beliebteste Geschenk besitzt. Schreibt vor dem ersten Zug auf die Karte der Spielleitung: „Letzter Tausch für Person Nummer eins: ja“ oder „nein“.
Ein weiteres Problem ist ein unrealistisches Budget. Bringt eine Person ein teures elektronisches Gerät mit und eine andere ein kleines Spaßgeschenk, kann die Runde unausgewogen wirken, selbst wenn beide die schriftliche Regel eingehalten haben. Eine enge Preisspanne und ein gemeinsames Motto verringern diesen Unterschied. Die Spielleitung sollte außerdem Geschenke ausschließen, die schmutzig, beschädigt, gefährlich, sexuell anzüglich oder geeignet sind, private Informationen preiszugeben. Ein gebrauchter Gegenstand kann vollkommen in Ordnung sein, wenn die Gruppe sich auf ein Secondhand-Motto geeinigt hat. Er sollte jedoch keine überraschende Ausnahme darstellen.
Schnelle Lösungen für unangenehme Momente
- Eine Person mag ihr Geschenk nicht: Lass sie die Reaktion für sich behalten und fordere keine öffentliche Begeisterung.
- Zwei Gäste streiten über eine Regel: Pausiere, lies die schriftliche Regel vor und wende sie auf alle an.
- Ein Geschenk ist für ein Kind offensichtlich ungeeignet: Nimm es aus dem Spiel und biete einen neutralen Ersatz an.
- Das Spiel dauert zu lange: Lass Geschenke nach zwei Tauschvorgängen fest werden und führe ein Entscheidungs-Zeitlimit von 30 Sekunden ein.
- Eine Person kommt zu spät: Füge sie am Ende hinzu oder stelle ein Geschenk aus deinem Vorrat bereit.
- Ein Geschenk geht während des Spiels kaputt: Behandle es als unglücklichen Zufall und nicht als Anlass, die Besitzerin oder den Besitzer bloßzustellen.
Die Teilnahme sollte grundsätzlich freiwillig sein. Biete Kindern oder Erwachsenen, die nicht tauschen möchten, eine ruhige Alternative an. Sie können ein verpacktes Geschenk ohne Wechsel behalten, die Züge notieren oder bei einer Plätzchenrunde mitmachen. Eine gelungene Weihnachtsrunde sorgt dafür, dass alle miteinander lachen – niemand sollte ein Geschenk verteidigen oder die Einladung bereuen müssen. Klare Grenzen, passende Geschenke und eine Spielleitung, die schnell entscheiden kann, tragen mehr zur Stimmung bei als ein kompliziertes Regelwerk.
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