
Kurze Antwort
- Die ursprünglichen acht Rentiernamen lauten Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Donder und Blitzen.
- Rudolph kam 1939 dazu, als Robert L. May eine Geschichte für ein Weihnachtsheft von Montgomery Ward schrieb.
- Die ersten acht Namen erschienen im Gedicht A Visit from St. Nicholas, das meist The Night Before Christmas genannt wird und 1823 veröffentlicht wurde.
- Reime, Bewegungsspiele, Namenskarten, Bastelideen, Snacks und eine persönliche Weihnachtsmannbotschaft helfen Kindern, sich alle neun Namen zu merken.
Santas Rentiernamen auf einen Blick
Das traditionelle Rentiergespann des Weihnachtsmanns beginnt mit acht Namen: Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Donder und Blitzen. Rudolph ist in der Version, die heute die meisten Kinder kennen, das neunte Rentier. Die ersten acht Namen erschienen 1823 im Gedicht A Visit from St. Nicholas; Robert L. May führte Rudolph 1939 ein.
A Visit from St. Nicholas wurde am 23. Dezember 1823 anonym im Troy Sentinel in Troy, New York, abgedruckt. Später wurde das Gedicht mit Clement Clarke Moore in Verbindung gebracht. Einen kompakten Überblick über die wechselnden Listen und Schreibweisen findet ihr in dieser Geschichte von Santas Rentieren. In Deutschland und Österreich gehören Rentiergeschichten vor allem zur internationalen Weihnachtskultur: Die Geschenke bringt am Heiligabend je nach Region der Weihnachtsmann oder das Christkind, während der Nikolaus bereits in der Nacht vom 5. auf den 6. Dezember die geputzten Stiefel füllt.
Die ursprünglichen acht Namen
- Dasher — ein lebhafter, energiegeladener Name, der an Geschwindigkeit und Bewegung denken lässt.
- Dancer — ein Name, der Schritte, Sprünge und fröhliche Bewegungen nahelegt.
- Prancer — ein stolzes Rentier mit hohem, auffälligem Trippelschritt.
- Vixen — ein kluger, temperamentvoller Name; auf Englisch bezeichnet vixen historisch einen weiblichen Fuchs.
- Comet — ein heller Himmelskörper, der über den Nachthimmel zieht, und ein passender Name für einen schnellen Flieger.
- Cupid — ein verspielter Name, der mit Zuneigung, Freundschaft und Liebe verbunden wird.
- Donder — eine Schreibweise, die mit Wörtern für Donner zusammenhängt, darunter dem niederländischen donder.
- Blitzen — steht über das deutsche Wort blitzen mit Licht und Gewitter in Verbindung und bedeutet sinngemäß „aufleuchten“ oder „blitzen“.
Das neunte Rentier
- Rudolph — das Rentier mit der roten Nase, das Robert L. May 1939 für ein Werbeheft von Montgomery Ward erfand.
- „Rudolph the Red-Nosed Reindeer“ wurde von Johnny Marks geschrieben und 1949 von Gene Autry aufgenommen. Dadurch wurde Mays Figur zu einer weltweit bekannten Weihnachtsgestalt.
So merkt ihr euch Santas Rentiernamen in der richtigen Reihenfolge
Eine lange Namensliste wird leichter, wenn Kinder sie hören, mit Bewegungen verbinden und vor Augen sehen können. Lernt die ersten vier Namen als eine Gruppe, macht eine kurze Pause und führt danach die letzten vier ein. Rudolph kommt anschließend dazu. So erzählt auch die Reihenfolge eine kleine Geschichte: acht Namen aus dem Gedicht von 1823 und später eine Figur, die 1939 geschaffen wurde.
Fünf praktische Lernspiele
- Nutzt die Anfangsbuchstabenfolge D-D-P-V-C-C-D-B. Sagt zuerst „Dasher, Dancer, Prancer, Vixen“ und danach „Comet, Cupid, Donder, Blitzen“. Wiederholt die beiden Gruppen an drei Abenden vor dem Schlafengehen.
- Baut eine Bewegungskette auf. Für Dasher lauft ihr am Platz, für Dancer schwingt oder dreht ihr euch, für Prancer marschiert ihr mit hohen Knien und für Vixen schleicht ihr auf Zehenspitzen. Zum Schluss folgt für Comet eine Sternschnuppenbewegung, für Cupid eine Herzgeste, für Donder ein Trommelrhythmus und für Blitzen ein Blitzen mit den Fingern.
- Schreibt jeweils einen Namen auf acht Karten. Bittet euer Kind, die Karten in der Reihenfolge des Gedichts auszulegen. Gebt ihm anschließend eine Karte mit einer roten Nase und fragt, an welcher Stelle Rudolph in der modernen Liste steht.
- Erfindet einen zweizeiligen Sprechvers: „Dasher, Dancer, Prancer, Vixen; Comet, Cupid, Donder, Blitzen.“ Klatscht nach jedem Namen und macht zwischen Vixen und Comet eine Pause.
- Verteilt die Karten in einem freien Bereich des Zimmers. Ruft einen Namen, und euer Kind geht, hüpft oder zeigt auf die passende Karte. Beseitigt vorher Stolperfallen; die Geschwindigkeit ist weniger wichtig als die richtige Reihenfolge.
Ein einfaches Familienquiz
- Welcher Name klingt nach einem schnellen Läufer? Dasher.
- Welche beiden Namen stehen mit Donner und Blitzen in Verbindung? Donder und Blitzen.
- Welcher Name klingt nach etwas, das am Himmel entlangzieht? Comet.
- Welcher Name wird mit Liebe, Zuneigung oder Freundschaft verbunden? Cupid.
- Welches Rentier ist für seine leuchtend rote Nase bekannt? Rudolph.
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Rentierspiele für Heiligabend
Spiele am Heiligabend sollten kurz genug sein, um zwischen Abendessen und Schlafengehen zu passen. Papier, Buntstifte, Watte und einige Dinge aus dem Haushalt reichen für diese Aktivitäten aus. Jedes Spiel wiederholt die Namen auf eine andere Weise, sodass Kinder üben können, ohne an einer formellen Lernstunde teilzunehmen.
Fünf Spiele mit wenig Vorbereitung
- Rentier-Bingo: Zeichnet ein Raster mit drei mal drei Feldern und schreibt die acht traditionellen Namen sowie Rudolph auf neun Zettel. Ruft die Namen in zufälliger Reihenfolge auf, bis jemand eine Reihe vollständig hat.
- Namensstaffel: Legt die neun Karten an ein Ende des Flurs oder eines großen Zimmers. Jedes Kind erhält eine Checkliste und sammelt die Karten in der richtigen Reihenfolge ein. Für Kleinkinder ersetzt ihr das Rennen durch Gehen.
- Hufspuren-Suche: Schneidet aus braunem Papier Hufspuren aus und schreibt je einen Namen darauf. Versteckt sie entlang einer sicheren Strecke vom Weihnachtsbaum bis in die Küche. Danach bringen die Kinder sie zurück und legen die Liste zusammen.
- Schale mit Rätselhinweisen: Legt Hinweise hinein wie „Mein Name ist mit Blitzen verbunden“, „Ich klinge wie ein anmutiger Tänzer“ oder „Ich bin das Rentier mit der roten Nase“. Die Kinder ziehen einen Hinweis und nennen die gesuchte Figur.
- Rentier-Stille-Post: Flüstert dem ersten Kind die vollständige Liste ins Ohr. Sie wird im Kreis weitergegeben. Vergleicht anschließend die letzte Version mit dem Original. Schreibt beide Listen auf, damit alle sehen können, an welchen Stellen sich die Namen verändert haben.
So werden die Spiele ruhiger
- Stellt für aktive Spiele einen Timer auf fünf Minuten. Ein klares Ende hilft jüngeren Kindern, von der Aufregung zu Schlafanzug und Zubettgehen zu wechseln.
- Lasst Kinder zeigen, statt lesen zu müssen. Ein Komet, ein Herz, ein Blitz, eine tanzende Figur und eine rote Nase helfen Kindern, die gerade erst die Laute und Buchstaben lernen.
- Gebt jedem Kind einen Namen zum Illustrieren. Hängt die Bilder in der richtigen Reihenfolge als selbst gemachte Rentierparade über den Kaminsims oder an den Kühlschrank.
- Zum ruhigen Abschluss können alle die Namen flüstern, während sie die Lichter am Weihnachtsbaum betrachten. Das langsamere Tempo gibt den Kindern eine letzte Gelegenheit, die vollständige Reihenfolge zu hören.
- Nehmt die beste Namensparade der Familie auf und verbindet sie mit einem Brief vom Weihnachtsmann zu einer Erinnerung. Bittet die Kinder, die Namen einmal deutlich zu sagen, statt die Aufnahme so lange zu wiederholen, bis sie perfekt klingt.

Santas Rentiernamen in Geschichte und Literatur
Die vertraute Liste entstand aus mehreren Weihnachtstraditionen. A Visit from St. Nicholas nannte 1823 acht Rentiere. Frühe Fassungen verwendeten „Dunder“ und „Blixem“; spätere Abschriften und Nacherzählungen trugen dazu bei, dass sich die Schreibweisen Donder und Blitzen etablierten. Deshalb kann ein älteres Buch eine andere Schreibweise zeigen als eine neuere Namenskarte.
Rudolph gehört zu einer späteren Schicht dieser Tradition. Robert L. May schrieb die Figur 1939 für ein Heft des Kaufhauses Montgomery Ward. Mays Schwager, der Liedtexter Johnny Marks, schrieb später das Lied, das Gene Autry 1949 aufnahm. Die Sammlung der Library of Congress bietet hilfreichen Kontext zu amerikanischer Weihnachtsmusik und ihren Aufnahmen.
Fünf Fakten für Kinder
- Das ursprüngliche Gedicht wurde am 23. Dezember 1823 in Troy, New York, gedruckt — zwei Tage vor Weihnachten.
- Im Gedicht werden acht Rentiere genannt, nicht neun.
- Rudolph erschien 116 Jahre nach dem Gedicht von 1823 erstmals in Robert L. Mays Geschichte von 1939.
- Donder und Blitzen werden über niederländische und deutsche Wörter und Schreibweisen mit Donner und Blitzen verbunden.
- Moderne Bücher, Filme, Lieder und Familientraditionen können den Rentieren unterschiedliche Persönlichkeiten geben, doch die grundlegenden Namen bleiben erkennbar.
So lassen sich unterschiedliche Versionen erklären
Erklärt den Kindern, dass Weihnachtsgeschichten mit der Zeit neue Figuren und Einzelheiten aufnehmen. Das Gedicht von 1823, Rudolphs Heft von 1939, das Lied von 1949, Bilderbücher, Filme und Familientraditionen können alle nebeneinander im Regal stehen. Wenn ein Buch Donner statt Donder schreibt, könnt ihr erklären, dass beide Formen in verbreiteten Versionen vorkommen. Es geht darum, die Entwicklung der Tradition zu verstehen — nicht darum, die Ausgabe einer Familie für falsch zu erklären.
Rentier-Snacks, Bastelideen und Dekorationen
Ein Name lässt sich leichter erinnern, wenn er mit einer Farbe, Form, einem Geschmack oder einer Bewegung verbunden wird. Wählt für jüngere Kinder ein Projekt und für ältere Kinder zwei aus. Legt die Materialien bereit, bevor ihr alle an den Tisch bittet — besonders dann, wenn die Aktivität zwischen dem Heiligabendessen und der Schlafenszeit stattfinden soll.
Fünf essbare und kreative Ideen
- Backt Plätzchen in Stern-, Herz- und Kreisform. Verziert den Stern als Comet, das Herz als Cupid und den Kreis mit einer roten Süßigkeit als Rudolph. Sagt den jeweiligen Namen, sobald ein Kind eine Verzierung auflegt.
- Stellt eine Rentierplatte mit Apfelspalten, Geweih aus Salzbrezeln, Rosinen als Augen und Sonnenblumenkernen als Nasen zusammen. Beschriftet jeden Bereich mit einer Namenskarte. Prüft vor dem Servieren, ob Allergien gegen Kerne oder andere kleine Lebensmittel bestehen.
- Bastelt eine Ketten- oder Papierstreifen-Zählhilfe mit neun Farben. Schreibt auf jedes Kettenglied einen Rentiernamen und entfernt jeden Abend ein Glied. Lasst die ursprünglichen acht Namen in Gedichtreihenfolge stehen und setzt Rudolph auf das letzte Glied.
- Bemalt Holz- oder Pappanhänger mit einfachen Symbolen: Laufschuhe für Dasher, Musiknoten für Dancer, eine erhobene Krone für Prancer und eine rote Nase für Rudolph. Schreibt zusätzlich jeden Namen auf den Anhänger, damit Leseanfänger ihn zuordnen können.
- Baut ein Namensbanner über dem Kaminsims oder an einer Wand. Hängt zuerst Dasher bis Blitzen auf und ergänzt Rudolph am Ende in einer Kontrastfarbe, damit die beiden Teile der Tradition sichtbar bleiben.
Die Projekte altersgerecht gestalten
- Kleinkinder können große gedruckte Namen passenden Bildern zuordnen, während Erwachsene Scheren, Heißkleber und kleine Dekorationen übernehmen.
- Vorschulkinder können mit abwaschbarer Farbe Hufspuren stempeln und dabei den passenden Namen zu jeder Spur sagen.
- Leseanfänger können die Namen abschreiben und die beiden D-Namen Dasher und Dancer sowie die beiden C-Namen Comet und Cupid miteinander vergleichen.
- Ältere Kinder können die Bedeutungen hinter Comet, Cupid, Donder und Blitzen nachschlagen und anschließend zu jeder Karte eine Bildunterschrift mit zwei Sätzen schreiben.
- Verwendet nur lebensmittelechte Dekorationen und prüft vor dem Servieren, ob Allergien gegen Nüsse, Kerne, Milch, Eier oder Weizen bestehen. Beaufsichtigt Kinder im Umgang mit Zahnstochern, harten Bonbons und kleinen Bastelteilen.
Persönliche Ideen, um die Rentiergeschichte lebendig zu machen
Ein vertrauter Name wird persönlich, wenn er in der eigenen Weihnachtsgeschichte eines Kindes auftaucht. Nehmt ein echtes Interesse, ein Haustier oder eine kürzlich vollbrachte gute Tat als Ausgangspunkt. Konkrete Einzelheiten wirken besser als allgemeines Lob: Erwähnt die Zeichnung auf dem Küchentisch, das Fußballtraining im Regen oder das Geschenk, das sorgfältig für ein jüngeres Geschwisterkind eingepackt wurde.
Fünf Ideen zum Erzählen in der Familie
- Gebt jedem Kind für einen Abend einen Rentiernamen. Das Dasher-Kind deckt flink den Tisch, während das Dancer-Kind ein Lied für das Aufräumen aussucht. Wechselt die Rollen am nächsten Abend, damit niemand dauerhaft auf eine einzige Persönlichkeit festgelegt ist.
- Schreibt eine kurze Spur aus Hinweisen von der Haustür bis zum Weihnachtsbaum. Jeder Hinweis nennt ein Rentier und beschreibt den nächsten Versteckort, etwa „Schau dorthin, wo die Handschuhe trocknen“ oder „Finde die Karte unter dem blauen Kissen“.
- Lasst die Kinder für jedes Rentier eine sichere, gute Mission erfinden, zum Beispiel einem verirrten Vogel zu helfen, einen warmen Schal zu bringen oder eine Familie vor einem Schneesturm nach Hause zu führen. Sie sollen erklären, warum gerade dieses Rentier zur Aufgabe passt.
- Erfindet eine Gute-Nacht-Geschichte mit neun Sätzen. Jedes Rentier erhält einen Satz, und Rudolph löst am Ende das Problem. Die Geschichte kann von einer verschwundenen Glocke, einer nebligen Route oder einem Päckchen handeln, das zum richtigen Haus gelangen muss.
- Nutzt einen persönlichen Weihnachtsmann-Videodienst, damit der Weihnachtsmann das Kind dafür lobt, dass es sich alle neun Namen gemerkt hat. Lest anschließend gemeinsam das Gedicht. Die Botschaft sollte sich auf eine echte Leistung beziehen und nicht versprechen, dass der Weihnachtsmann jeden Augenblick beobachtet.
Fragen, die zum Fantasieren einladen
- Welches Rentier wäre am besten darin, einen ruhigen Weg durch eine verschneite Nachbarschaft zu finden, und welche Hinweise würden dabei helfen?
- Welches Geräusch könnte Donder während eines Gewitters machen, und wie würde Blitzen von der anderen Seite der Wolken antworten?
- Würde Cupid Karten, Bänder oder liebe Nachrichten für Familien tragen? Wer würde die erste erhalten?
- Welche Ausbildung bräuchte ein neues Rentier, bevor es sich dem Gespann anschließt: Gleichgewicht, Orientierung, Zuhören oder Fliegen?
- Was würde Rudolph tun, wenn der Himmel klar wäre und seine Nase nicht gebraucht würde? Wie könnte er dem Team trotzdem helfen?
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